Logo de la Police Grand-Ducale La Police Grand-Ducale Logo du Gouvernement luxembourgeois
 orange_plot
  Recherche
 x Recherche avancée
 Separateur Separateur
   [ Home - Nouveautés - Newsletter - Liens - FAQ - Forum - Vos réactions - Contact ] [ Aide - Index - A propos du site ]
    ImprimerEnvoyer à
 Separateur

> home > Actualités > A connaître > Ordre public > Janvier 2007 > > Vorsicht, wenn Fremde läuten:

Vorsicht, wenn Fremde läuten:

Vers le niveau supérieur
Hilfsbereitschaft an der Wohnungstür zahlt sich nicht immer aus !

Vorsicht, nicht jeder Besucher ist ein Freund! (Auf dem Bild, eine ältere Frau öffnet einem Fremden die Tür)

Schauspielerisch begabte Diebe und Betrüger an der Haus oder Wohnungstür nutzen im Grunde nur ganz wenige Tricks, zu denen sie sicher immer neue Variante einfallen lassen: Sie bitten um Hilfe oder eine Gefälligkeit, täuschen Amtspersonen vor oder behaupten ganz einfach Sie zu kennen. Alle Vorwände haben ein Ziel: Sie sollen die Tür öffnen und die Täter in Ihre Wohnung bitten. Lassen Sie es nicht soweit kommen ! In Ihren vier Wänden sind Sie mit dem oder der Fremden alleine - und Sie können dabei Ihre Augen nicht überall haben.

Vor allem Frauen und Männer ausländischer Nationalität täuschen Notlagen vor und geben sich hilflos. Sprachprobleme verstärken diesen Eindruck noch und sollen Ihr Herz rühren und Sie mitleidig stimmen. Vielleicht erinnern Sie sich in solchen Zeiten an die Nachkriegsjahre, vielleicht waren Sie damals selbst durch Flucht oder Vertreibung auf anderer Leute Hilfe angewiesen. Heute dagegen werden Ihnen Notlagen nur vorgespielt, um Sie in Ihrer Wohnung bestehlen oder betrügen zu können.

Wer diese Tricks kennt, lässt sich kein X für ein U vormachen:

  • Kann ich ein Glas Wasser haben- Ich bin schwanger. (Mir ist schlecht. Ich habe Durst. Ich muss eine Tablette nehmen.) Darf ich in Ihre Küche kommen ?
  • Haben Sie Papier und Bleistift - Der Nachbar ist nicht zu Hause, ich möchte ihm eine Nachricht hinterlassen. Haben Sie eine Schreibunterlage ? (Hier ist das Licht so schlecht). Darf Ich an Ihrem Tisch schreiben ?
  • Ich muss schnell telephonieren - Ich hatte einen Unfall. (Ich benötige einen Arzt. Ich hatte eine Autopanne). Darf ich Ihr Telefon benutzen ?
  • Darf ich bei Ihnen Blumen (oder Geschenke) für Nachbarn abgeben - Ich habe Sie nicht angetroffen. Darf ich den Blumen in Ihrem Bad Wasser geben ? Darf ich selbst das Geschenk in Ihrer Wohnung sicher verwahren ?
  • Ich habe ein dringendes Bedürfnis. Darf ich (mein Kind) Ihre Toilette benutzen ?
  • Mein Baby braucht sein Fläschchen. Darf ich es bei Ihnen füttern (wickeln) ?

Falscher Polizist oder echter Betrüger ?

Verlangen Sie den Ausweis !

Verschiedene Trickbetrüger behaupten Ihre Wohnung in amtlicher Eigenschaft oder mit behördlicher Befugnis betreten zu müssen. Dabei treten die Straftäter zum Beispiel in folgenden Rollen auf:

  • Polizisten, Kriminalbeamte oder Gerichtsvollzieher,
  • Mitarbeiter der Elektrizitäts-, Gas oder Wasserwerke,
  • Handwerker, Heizkostenableser oder sonstige Beauftragte der Hausverwaltung,
  • Vertreter der Kirche, des Sozialamtes oder von anderen sozialen Stellen
  • Berater der Krankenkasse oder der Rentenversicherung,
  • Briefträger oder Monteure der Postverwaltung...

Wenn sie sich an jemanden nicht mehr erinnern, ist er für Sie wildfremd. Würden Sie Wildfremde in Ihre Wohnung bitten ?

"Erinnern Sie sich nicht an mich!?" - Leute, die Sie noch nie in Ihrem Leben gesehen haben, reden Ihnen ein schlechtes Gedächtnis ein, um Sie in Sicherheit zu wiegen und von Ihnen in Ihre Wohnung gebeten zu werden. Vorsicht vor diesen "Bekannten"! Fremde würden Sie ja auch nicht hereinlassen. Aber wenn Unbekannte vortuschen, entfernte Verwandte zu sein oder frühere Nachbarn, alte Reisebekanntschaften, ehemalige Bettnachbarn aus Ihrem letzen Krankenhausaufenthalt - wer möchte da unhöflich die Tür schliessen, wer kommt da nicht zunächst ins Grübeln ? Tricktäter-Männer wie Frauen oder Kinder- rechnen mit Ihrer Anständigkeit und nutzen Sie schamlos aus! Da bestellen Ihnen wildfremde Menschen Grüsse von entfernten Verwandten oder überbringen eine Unglücksnachricht. Dabei haben sie nur ein Ziel. Sie sollen sagen: "Bitte kommen Sie herein."

Verhaltensregeln Tips Tips Tips Tips Tips Tips
  • Vergewissern Sie sich vor dem Öffnen, wer zu Ihnen will: Schauen Sie durch den Türspion oder aus dem Fenster, benutzen Sie de Türsprechanlage.
  • Öffnen Sie Ihre Tür immer nur mit vorgelegter Türsperre.
  • Lassen Sie niemals Fremde in Ihre Wohnung.
  • Überlegen Sie sich folgendes, wenn Fremde an der Tür von Ihrer Not erzählen: Warum wenden sich diese Leute nicht an eine Apotheke, eine Gaststätte oder ein Geschäft, sondern gerade an Sie?
  • Bieten Sie bei einer angeblichen Notlage an, selbst nach Hilfe zu telefonieren oder das Gewünschte (Schreibzeug, Glas Wasser) hinauszureichen. Lassen Sie dabei Ihre Tür versperrt.
  • Nur wenn Sie alleine sind, haben Trickdiebe leichtes Spiel mit Ihnen. Versuchen Sie, bei unbekannten Besuchern einen Nachbarn hinzuzubitten oder bestellen Sie den Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
  • Nehmen Sie für Ihre Nachbarn nur Lieferungen entgegen, die Ihnen angekündigt wurden.
  • Lassen Sie nur Handwerker ein, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt wurden.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen den Dienstausweis, prüfen Sie ihn sorgfältig (Druck? Foto? Stempel?) bei gutem Licht und mit der Lesebrille. Rufen Sie im Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Lassen Sie dabei Ihre Tür versperrt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus.
  • Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch: Sprechen Sie laut mit ihnen oder rufen Sie um Hilfe!


Haut de page

Copyright © Police Grand-Ducale - Luxembourg   Aspects légaux | Contact