Logo de la Police Grand-Ducale La Police Grand-Ducale Logo du Gouvernement luxembourgeois
 orange_plot
  Recherche
 x Recherche avancée
 Separateur Separateur
   [ Home - Nouveautés - Newsletter - Liens - FAQ - Forum - Vos réactions - Contact ] [ Aide - Index - A propos du site ]
    ImprimerEnvoyer à
 Separateur

> home > Conseil - Prévention > Conseils pratiques > Maison > Dämmerung, Dunkelheit, Einbrüche???

Dämmerung, Dunkelheit, Einbrüche???

Vers le niveau supérieur

Die Polizei informiert über Einbrüche

  1. Tendenz der Einbruchskriminalität für das Jahr 2009
    Gemäß den aktuellen Statistiken sind die Straftaten im Bereich der Eigentumskriminalität dieses Jahr auf einem ähnlich tiefen Niveau wie 2008. Trotz der eher niedrigen Zahl der Straftaten kommt es immer wieder zu Einbrüchen, deshalb ruft die Polizei zu einer größeren Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit Hauseinbrüchen auf.
    Mit dem Wechsel von Sommer- auf Winterzeit steigt jährlich die Zahl der Hauseinbrüche an. Ein Grossteil dieser Straftaten wird in den frühen Abendstunden, wenn die Dämmerung eintritt und die meisten Hausbesitzer noch nicht von der Arbeit zurück sind, begangen. Die Täter nutzen den Schutz der Dunkelheit um oft an der Rückseite der Häuser einzubrechen.

  2. Wie bekämpft die Polizei die Einbruchskriminalität?
    Dieser Rückgang ist nicht zuletzt auf verstärkte präventive Polizeipatrouillen als auch auf eine professionelle Spurensicherung und Ermittlungsarbeit zurückzuführen.
    Ermittlungen im Bereich von Einbrüchen in Gebäude und speziell in Wohnhäuser werden hauptsächlich durch die Beamten der „Section de Recherche et d’Enquête Criminelle“ (SREC) der 6 Polizeiregionen abgedeckt.
    Der Abteilung „Police Technique“ der zuständigen SREC obliegt die Auffindung von Spuren und deren Sicherung. Deshalb rät die Polizei den Betroffenen nichts an einem Tatort zu verändern und erscheint es ihnen noch als so unwesentlich.
    Nachdem die sorgfältige Beweissicherung am Tatort vorgenommen wurde, werden alle zusammengetragenen Spuren ausgewertet und zentralisiert. Durch die technischen Möglichkeiten können heutzutage sicherlich mehr Einbrüche aufgeklärt werden, als noch vor zehn Jahren.

  3. Einbruchskriminalität: Mobil und international.
    Eine enge Zusammenarbeit mit dem Ausland wird immer wichtiger, da in jüngster Vergangenheit vermehrt aus dem Ausland operierende organisierte Banden in Luxemburg aktiv waren.
    Die Täter scheuen sich nicht mehrere hundert Kilometer pro Tag zurückzulegen um in den Abendstunden hier in Luxemburg 1 oder 2 Einbruchsdiebstähle zu begehen.
    Andere Tätergruppierungen halten sich für einige Tage in Luxemburg auf und nutzen diese Zeit um vermehrt Einbruchsdiebstähle zu begehen.
    Es handelt sich oft um erfahrene Straftäter, welche schon über Jahre hinweg in diversen Ländern im Bereich der Eigentumskriminalität aktiv sind.

  4. Erfolge der Polizei.
    Die Polizei hat sich durch die Gründung einer nationalen Ermittlungsgruppe, „GME Cambriolages“, welche sich aus Beamten sämtlicher SREC-Einheiten zusammensetzt ein probates Mittel gegeben um Serien von Einbrüchen schneller zu erkennen und somit die Eigentumskriminalität auf nationaler und internationaler Ebene effizienter zu bekämpfen.
    Im Jahre 2008 wurde eine hohe Anzahl von Straftätern entweder auf frischer Tat oder im Rahmen von europäischen Haftbefehlen nach langwieriger Ermittlungsarbeit verhaftet.

  5. Fallbeispiele.

    Fall 1.

    Herr M. aus einer kleinen Ortschaft im Osten kommt in den frühen Abendstunden nach Hause und überrascht in seinem Haus einen Einbrecher;
    Der Einbrecher geht flüchtig und Herr M. setzt die Notrufzentrale 113 von der Straftat in Kenntnis;
    Die Beamten des Interventionszentrum nehmen die Straftat zu Protokoll und die Spurensicherung wird durch die Beamten der Police Technique des Service de Recherche et d’Enquête Criminelle durchgeführt;
    Eine Fahndung wird eingeleitet und es fällt den Beamten ein in der Nähe des Tatortes abgestellt verdächtiger Pkw auf;
    Sämtliche Zufahrtsstrassen werden während mehreren Stunden durch Spezialeinheiten überwacht und der Täter kann gestellt werden;
    Gemäß Anweisung der Staatsanwaltschaft wird der aus Osteuropa stammende Mann verhaftet und dem Untersuchungsrichter vorgeführt;
    Es stellt sich heraus, dass der Mann sich in der Vergangenheit regelmäßig in Luxemburg aufhielt und während seinem Aufenthalt die Zahl der Einbruchsdiebstähle anstieg.

    Fall 2

    Die Polizei stellt einen rapiden Anstieg von Einbruchsdiebstählen an einem Wochenende im Zentrum des Landes fest;
    Durch einen Hinweis aus der Bevölkerung bringt die Polizei ein bestimmtes Fahrzeug mit den Tätern dieser Straftaten in Verbindung;
    Eine Fahndung wird eingeleitet und das Fahrzeug fällt bei einer Verkehrskontrolle auf. Eine Observation ergibt, dass die drei Insassen sich in einer Absteige im Bahnhofsviertel in Luxemburg ein Zimmer angemietet hatten;
    Die Staatsanwaltschaft betraut den zuständigen Untersuchungsrichter mit der Polizeiakte und die drei Männer werden kurz vor ihrer Abreise aus Luxemburg verhaftet;
    Im Fahrzeug wird das Diebesgut aus 5 Einbruchsdiebstählen sichergestellt;
    Es stellt sich heraus, dass die Männer nach Luxemburg gekommen waren um in kurzer Zeit Einbruchsdiebstähle zu begehen.

    Fall 3

    Während mehreren Monaten stellt die Polizei eine extrem hohe Anzahl von Tageswohnungseinbrüche in einer bestimmten Region des Landes fest;
    Die Polizei intensiviert die Sicherheitspatrouillen und die Bevölkerung wird durch die Medien sensibilisiert;
    Im Zusammenhang mit den Straftaten fällt einer Polizeipatrouille ein im Ausland immatrikulierter Leihwagen auf, welcher nach einer Straftat eine Kontrollsperre durchbricht und mit hoher Geschwindigkeit flüchtig geht;
    Im Rahmen der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit kann der Mieter des Wagens ermittelt werden und die Staatsanwaltschaft wird in Kenntnis gesetzt;
    Unter der Leitung des zuständigen Untersuchungsrichters wird im Rahmen eines internationalen Rechtshilfeersuchens die Polizei zusammen mit ihren ausländischen Kollegen beauftragt die grenzüberschreitenden Ermittlungen durchzuführen;
    Diese gute internationale Zusammenarbeit führt hier in Luxemburg zur Verhaftung von zwei im Ausland wohnenden Straftätern und zur Ermittlung von ihren ebenfalls im Ausland lebenden Komplizen;
    Bei denen in Deutschland durchgeführten Hausdurchsuchungen wird noch Diebesgut sichergestellt;
    Es stellt sich heraus, dass die Straftäter regelmäßig große Strecken zurücklegten um in den frühen Abendstunden in Luxemburg Einbruchsdiebstähle zu begehen.

  6. Wie kann der Bürger sich schützen?

    Technische und elektronische Prävention

    • Sicherungssysteme wie Alarmanlagen wirken auf Einbrecher abschreckend.
    • Einbruchhemmende Türen und Fenster verhindern in den meisten Fällen einen Einbruch.
    • Zeitschaltuhren für die Beleuchtung in Wohnungen können einen Einbruch verhindern (Sie ersetzen aber weder eine Alarmanlage noch eine mechanische Einbruchtechnik).
    • Bewegungsmelder für Außenbeleuchtung erhellen den Außenbereich beim Betreten des Grundstückes. Die Bewegungsmelder und die Leuchten sollen so hoch wie möglich angebracht werden, sodass diese nicht von den Tätern manipuliert werden können.

    Präventives Verhalten

    • Türen und Fenster sind auch bei kurzer Abwesenheit zu verschließen.
    • Türen nicht nur ins Schloss ziehen, sondern zweifach abschließen.
    • Keine Hausschlüssel im Außenbereich verstecken.
    • Bei einer Außentür mit Glasfüllung keinen Schlüssel im Innern stecken lassen.
    • Gekippte Fenster sind für Einbrecher leicht zu öffnen.
    • Vor dem Schlafen gehen, sämtliche Rollläden herunterlassen und gegebenenfalls mit Sicherungen, gegen ein eventuelles Aufheben, blockieren.
    • In Appartementhäusern (Residenzen) soll die Haupteingangstür auch während des Tages geschlossen sein. Spezielle Schlösser an den Türen gewährleisten auch ein Öffnen durch einfaches Betätigen der Türklinke von innen, ohne dass man einen Schlüssel benötigt.

  7. Was tun bei einem Einbruch?
    Um die Ermittlungen bestmöglich führen zu können, sind die Beamten auf eine gute Spurensicherung angewiesen. Deshalb appelliert die Polizei an die Bevölkerung im Falle eines Einbruchs:

    • Den Einstiegsbereich (Innen/Aussen) nicht betreten.
    • Sich in einem Raum aufhalten, wo die Täter nicht waren, oft Küche.
    • Nichts verändern, nichts anfassen, nichts wegwerfen, auch was einem selbst unwesentlich erscheint.
    • Alle Beobachtungen von Anwesenden und Hinzukommenden der Polizei mitteilen.
    • Den Hinzukommenden klar machen, ihre Fahrzeuge außerhalb des Tatorts abzustellen.

  8. Die Polizei benötigt Ihre Mithilfe!
    Im Bereich der Bekämpfung der Eigentumskriminalität ist die Polizei auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen und somit ist es besonders wichtig sämtliche verdächtigen Bewegungen von Personen und Fahrzeugen in Wohngebieten bei der Polizei Tel: 113 zu melden und wenn möglich sich die Erkennungstafeln der verdächtigen Fahrzeuge zu notieren.
    Zur weiteren Informationen gegen Einbruchschutz steht Ihnen unsere Beratungsstelle Tel: 4997-2333, zur Verfügung. Diese Beamten kommen zu Ihnen nach Hause und machen eine Schwachstellenanalyse ihres Heimes. Diese Beratung ist selbstverständlich kostenlos.

 Pour en savoir plus ... Pour en savoir plus ...
   Téléchargements internes  Formats
  * Druckversion (pdf)  PDF (84.57 Ko)

Haut de page

Copyright © Police Grand-Ducale - Luxembourg   Aspects légaux | Contact