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Schobermesse: Polizei zieht positive Bilanz
12-09-2017


Die Polizei zieht eine positive Bilanz der diesjährigen „Fouer“, welche gestern Abend mit einem Feuerwerk abgeschlossen wurde. Seitens der Polizei sind keine größeren Zwischenfälle zu vermelden.

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Wie in den vergangenen Jahren war die Polizei auch dieses Jahr mit einer Dienststelle vor Ort. Tagsüber waren jeweils 6 Beamte und während den Abendstunden 12 Beamte auf diesem Posten anwesend um die Sicherheit der Besucher auf der Schobermesse zu gewährleisten.

 

Auch dieses Mal bot die Polizei wieder die Möglichkeit an, die Kleinkinder am „Fouerkommissariat“ einzuschreiben, um den Kontakt zwischen Polizei und Begleitern wieder rasch herzustellen sollten die Kinder im Getümmel verlorengehen. Etwa 1600 Kinder wurden auf diese Weise bei der Polizei angemeldet. Gut 10% der Leute nahmen die neue Möglichkeit in Anspruch und füllten das Formular bequem und von zu Hause online auf police.lu aus.

 

Einige Kindertagesstätten verteilten den Kindern Warnwesten mit dem Logo und der Telefonnummer der Tagesstätte oder Umhängebänder mit den wichtigsten Informationen. Dies wird natürlich von der Polizei begrüßt. 

 

In zwei Fällen wurde ein Kind auf der Schobermesse als verlorengegangen gemeldet. Nach kurzer Zeit konnte die Kinder angetroffen und unter die Obhut der Eltern zurückgegeben werden.

 

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Eine ganze Reihe an Wertgegenständen, welche verloren gingen, konnten jedoch nicht so leicht zurückgefunden werden. Demnach wurden 35 Verlustbescheinigungen am Posten „Fouer“ ausgestellt, während 60 gefundene Gegenstände dort abgegeben wurden.

 

Andere Wertgegenstände gingen nicht verloren sondern wurden entwendet. Über 40 Klagen bezüglich Diebstahls wurden von den Beamten aufgenommen.

 

Wo viel gefeiert wird, wird auch oftmals viel getrunken. Insgesamt gab es 26 Einsätze wegen überhöhtem Alkoholeinfluss. Bei der Hälfte der Fälle konnte die Situation vor Ort gelöst werden, in den anderen Fällen wurde die betroffene Person in der Ausnüchterungszelle untergebracht.

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Abgeschleppt wurden auch 5 Fahrzeuge, welche nicht ordnungsgemäß abgestellt waren. Diese Einsätze wurden hauptsächlich von den Beamten der Verkehrspolizei im Umkreis des Glacis durchgeführt.

 

Unterstützt wurden die Beamten des „Fouerkommissariat“ auch von den Hundeführern, welche am Wochenende regelmäßig Patrouillen auf der „Fouer“ durchführten, sowie von den deutschen, belgischen und französischen Kollegen.

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